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August 23, 2026

Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil 2

Die Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil II steht oben in der Mitte des Fahrzeugbriefs und hat acht Stellen (zwei Buchstaben, sechs Ziffern). Wann du sie brauchst, was sonst im Brief steht — und was du vor dem Gebrauchtwagenkauf damit prüfen solltest.

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Sofiane

Gründer & Entwickler

Geprüft vom Automano-Team Zuletzt aktualisiert: August 23, 2026

Ein bestimmtes Auto im Auge? Prüfen Sie zuerst die FIN.

Fügen Sie die FIN aus einem Inserat ein — Marke, Baujahr, Motor, Rückrufe und Warnsignale, bevor Sie einen Termin vereinbaren.

Diese FIN kostenlos prüfen

Die Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil II steht oben in der Mitte des Fahrzeugbriefs, direkt unter der Überschrift. Acht Stellen: zwei Buchstaben, sechs Ziffern — etwa „AB123456“.

Das ist die kurze Antwort. Die meisten, die danach suchen, stehen gerade vor einer Online-Zulassung oder vor einem Gebrauchtwagenkauf. Für beides lohnt sich ein zweiter Blick auf das Dokument, weil im selben Papier die eine Nummer steht, die beim Kauf wirklich zählt — und das ist nicht die Briefnummer.

Die zwei Nummern, die verwechselt werden

Nummer der Zulassungsbescheinigung Teil II — achtstellig, oben Mitte. Sie identifiziert das Dokument, nicht das Fahrzeug. Wird bei i-Kfz zusammen mit dem freigelegten Sicherheitscode abgefragt, beim Ersatzantrag nach Verlust, und bei Finanzierungen, weil die Bank den Brief als Sicherheit hinterlegt.

Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) — 17 Stellen, Feld E, auf Teil I und Teil II. Sie identifiziert das Fahrzeug. Ohne die Buchstaben I, O und Q, damit nichts mit 1 und 0 verwechselt wird. Das ist die Nummer, mit der du prüfst, ob das Auto vor dir wirklich das Auto aus den Papieren ist.

Wer „Fahrgestellnummer“ sagt, meint die FIN. Beide Begriffe bezeichnen dieselbe 17-stellige Nummer.

Was sonst im Teil II steht

  • Feld C.1 — der eingetragene Halter. Beim Privatkauf muss das der Verkäufer sein, oder er legt eine Vollmacht vor.
  • Feld C.4c / Vorhalter — wie viele Halter das Fahrzeug hatte. „Aus erster Hand“ im Inserat lässt sich hier in zehn Sekunden prüfen.
  • Feld D.1 bis D.3 — Marke, Typ, Handelsbezeichnung.
  • Feld E — die FIN.
  • Sicherheitscode — unter dem Rubbelfeld; erst freilegen, wenn du online zulässt. Ein bereits freigekratztes Feld bei einem angeblich noch nicht abgemeldeten Fahrzeug ist eine Frage wert.

Teil I und Teil II — der Unterschied in einem Satz

Teil I (Fahrzeugschein) fährt im Auto mit und zeigt, dass es zugelassen ist. Teil II (Fahrzeugbrief) bleibt zu Hause oder bei der Bank und zeigt, wer darüber verfügen darf. Beim Kauf bekommst du beide — ohne Teil II keine Umschreibung.

Der Kontrollgang vor dem Kauf

1. FIN gegen Fahrzeug. Feld E mit dem Typenschild (Türrahmen, Motorraum) und der eingeschlagenen Nummer am Chassis vergleichen — Zeichen für Zeichen. Eine Abweichung bedeutet bestenfalls einen Behördenfehler, schlimmstenfalls ein gestohlenes oder umgeschriebenes Fahrzeug. In beiden Fällen: nicht unterschreiben.

2. FIN decodieren. Ein kostenloser FIN-Decoder übersetzt die 17 Stellen in Hersteller, Werk, Modell, Motor und Modelljahr. Du siehst sofort, ob der „2.0 TDI 150 PS“ aus dem Inserat auch in der Nummer steckt, ob das Modelljahr zur Erstzulassung passt und ob offene Sicherheitsrückrufe bestehen. Der Automano-Decoder ist kostenlos, unbegrenzt und ohne Anmeldung — kein Bericht, sondern der Plausibilitätscheck, der entscheidet, ob sich der nächste Schritt lohnt.

3. Historie. Hier ist Deutschland die Ausnahme in Europa: Es gibt keine kostenlose amtliche Abfrage der Fahrzeughistorie für Käufer. Das Kraftfahrt-Bundesamt führt das Zentrale Fahrzeugregister, aber nicht als Selbstbedienung. Deine kostenlosen Quellen sind die, die der Verkäufer dir zeigt — Scheckheft, HU-Berichte, Rechnungen. Alle in seiner Hand.

Bei einem Fahrzeug, das importiert wurde oder dessen deutsche Zulassung auffällig jung ist, sieht auch das beste Scheckheft nur die deutsche Zeit. Die Jahre davor — Kilometerstand, Prüfungen, Schäden — liegen in ausländischen Registern. Genau für diesen Fall gibt es Berichte, die die FIN über mehrere Länder abgleichen; für ein Fahrzeug, das sein Leben lang in Deutschland war, brauchst du das meistens nicht.

Kurz

Briefnummer oben Mitte, acht Stellen — für die Zulassung. FIN in Feld E, 17 Stellen — für die Prüfung. Erst Feld E gegen das Fahrzeug, dann kostenlos decodieren, dann die Historie klären. Zwei der drei Schritte kosten nichts, und sie fangen den größten Teil der bösen Überraschungen ab, bevor Geld fließt.

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